Geschichte des Orts                                   

Geschichte Der Ort wurde 793 erstmals erwähnt, als dem Kloster St. Gallen Göter oder Rechte in Laufen geschenkt wurden. Der Name des Dorfes weist auf den sechs Meter hohen Wasserfall der Eyach hin, dem Eyachlaufen, wobei Laufen ein alter Ausdruck für Stromschnelle ist. Vermutlich ist der Ort ursprünglich nur eine kleine Mühlensiedlung zu Burgfelden gewesen, die erst nach 800 durch das Kloster St. Gallen zu einer Bauernsiedlung erweitert wurde. Der Ort vergrößerte sich zunächst nur langsam. Er gehörte vor 1266 den Grafen von Zollern und gelangte 1403 an Württemberg und gehörte zum Amt bzw. Oberamt Balingen, aus dem 1934 der Landkreis Balingen hervorging. Zwischen 1560 und 1630 fällt eine Periode überaus starken Wachstums auf. Der Dreißigjährige Krieg vernichtete mehr als die Hälfte des Dorfes.Wirtschaftlichen Auftrieb gab die Papiermühle, die 1740 erbaut wurde. Die Laufener Papiermühle belieferte unter anderem auch den Verlag Cotta, der Goethes Werke darauf drucken ließ. Im 19. Jahrhundert dehnte sich Laufen stark aus, nicht zuletzt auf Grund der 1878 neu errichteten Eisenbahn. 1895 gab es in dem Ort eine große Überschwemmungskatastrophe, als die Eyach über die Ufer trat und 15 Menschen in den Tod riss.Am 20. Februar 1945 fanden bei einem schweren Bombenangriff 19 Menschen den Tod.Die ehemals selbständige Gemeinde schloss sich am 1. Mai 1973 freiwillig der Groߟen Kreisstadt Ebingen an und wurde mit dieser am 1. Januar 1975 im Zuge der Gemeindereform Teil der neu gebildeten Stadt Albstadt.Die in Laufen 1451 erstmals erwähnte Kapelle zum Heiligen Gallus war wohl eine Stiftung des Klosters St. Gallen und gehörte zur Pfarrei Burgfelden. Nach der Reformation wurde die Kapelle vorübergehend Sitz einer eigenen evangelischen Pfarrei, bis der Ort der Pfarrei Dürrwangen angegliedert wurde. 1897 wurde Laufen wieder eine eigene Pfarrei, nachdem bereits 1875 eine neue Kirche erbaut worden war.